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Solare Klärschlammtrocknung in Weil am Rhein

Solare Klärschlammtrocknung macht viele Lastwagenfuhren überflüssig

Wieseverband spart durch Sonnenenergie

Großflächige solare Schlammtrocknung in Managua/Nicaragua

Solare Klärschlammtrocknung in der Praxis

Mit der Kraft der Sonne (Sonderdruck Entsorga Magazin)

‘SolarMix’ - Innovation in Drying Technology (Australia 2005)


Solare Klärschlammtrocknung in Weil am Rhein
Trocknung auf hohem Niveau
Autoren:
Dipl.-Ing. Robert Schäfer; Dipl.-Ing. Michael V. KAMP
Quelle:
wwt 6/2012

Zusammenfassung
Sonnenenergie effizient genutzt: Aus dem
einstigen Problemabfall wird heute ein nachwachsender
Energieträger der Zukunft.
Bericht über die Klärschlammtrocknungsanlage in Weil am Rhein

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Solare Klärschlammtrocknung macht viele Lastwagenfuhren überflüssig
Nach einem Jahr Bauzeit geht die Anlage des Abwasserzweckverbands Donau-Riedlingen in Betrieb
Quelle:
Schwäbische Zeitung 28. Mai 2011

Zusammenfassung
Sie erinnert äußerlich an ein Gewächshaus, verringert das Gewicht des zu entsorgenden Klärschlamms von 4200 auf 1900 Tonnen jährlich und lässt dessen Volumen um zwei Drittel schrumpfen: Die solare Klärschlammtrocknung des Abwasserzweckverbands (AZV) Donau-Riedlingen macht damit viele Lastwagenfahrten von der Kläranlage zur Müllverbrennungsanlage überflüssig. Das senkt den CO²-Ausstoß. Die Anlage nutzt dafür die Energie der Sonne. "Damit beweisen wir nachhaltiges Handeln", sagte der AZV-Vorsitzende und Uttenweiler Bürgermeister Wolfgang Dahler gesten bei einer Feier mit Mitgliedern der Verbandsversammlung, Vertretern der am Bau beteiligten Firmen sowie Mitarbeitern der Kläranlage.

Ein Jahr nach Baubeginn drückte Dahler auf den Startknopf, aber "der Probebetrieb läuft bereits seit Ende März reibungslos".

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Wieseverband spart durch Sonnenenergie
Quelle:
Oberbadische Zeitung 28. Mai 2011

Zusammenfassung
Der für die Abwasserreinigung in der Region zuständige Wieseverband investierte 2008 etwa 2,4 Millionen Euro für den Bau einer solaren Trocknungsanlage auf dem Gelände des Klärwerks Bändlegrund in Weil am Rhein-Haltingen. Sie trocknet den bei der Abwasserbehandlung anfallenden Klärschlamm. Die Trocknung reduziert die Schlammmenge erheblich, was die Entsorgung verbilligt. 2010 erreichte der Wieseverband dadurch eine Einsparung von etwa 220.000 Euro. "Das ist annähernd der gleiche Betrag, den wir bereits 2009 erzielten und übertrifft wieder unsere Erwartungen", so Robert Schäfer, Geschäftsführer des Wieseverbandes.

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Großflächige solare Schlammtrocknung in Managua/Nicaragua
Autoren:
Dipl.-Ing. Ulf Meyer-Scharenberg; Dipl.-Ing. Marcus Pöppke
Quelle:
WATER AND WASTE 01/2010 S.26

Zusammenfassung
Die Abwässer der Hauptstadt Managua wurden bislang ungeklärt in den Lake Managua geleitet. Dieser oft als größte Abwasserlagune der Welt bezeichnete See stand kurz vor dem ökologischen Kollaps.
Mit Mitteln der deutschen Entwicklungshilfe wurde eine Kläranlage für die Millionenstadt Managua gebaut. Geplant vom Büro Fichtner, finanziert durch die KfW wurde sie von der britischen Firma Biwater gebaut und 2010 in Betrieb genommen.
Pro Jahr fallen ca. 26 000 t an die auf ca. 10.000 t durch die Trocknung reduziert werden. Das Endprodukt steht dann der Landwirtschaft als Düngemittel zur Verfügung, könnte aber auch energetisch als Brennstoff verwertet werden.
Dieses Leuchturmprojekt erhielt beim international hoch angesehenen Wettbewerb „Global Water Award 2010“ die Auszeichnung für besonders umweltverträglichen Beitrag. Die Queen Noor von Jordanien vergab in Paris anlässlich des jährlichen Projektwettbewerbes gemeinsam an Biwater und IST-Anlagenbau GmbH diese Auszeichnung.

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Solare Klärschlammtrocknung in der Praxis
Erfahrungen auf der Kläranlage Glarnerland
Autoren:
Hans-Rudolf Zweifel; Otto Fischli; Herbert Brauchli; Patrik Herrmann
Quelle:
gwa 7/2001 des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches, Zürich

Zusammenfassung
Die ARA Glarnerland produziert jährlich etwa 4 000 t entwässerten Faulschlamm (Trockensubstanz TS 25 %), der durch Verbrennung in der KVA entsorgt wird.
Die neue solare Klärschlammtrocknungsanlage der ARA nutzt die Sonnenenergie und die Abwärme des Blockheizkraftwerks zur partiellen Vortrocknung des Faulschlamms. In zwei Hallen wird der Faulschlamm von 5 % auf 40-50 % TS vorgetrocknet. Nach einem Betriebsjahr zeigte sich, dass etwa 600 t Wasser verdampft werden konnte und eine gute Verwertung der betriebseigenen Abwärme erreicht wurde. Die Anzahl der Straßentransporte konnte um 40 % reduziert werden, und es resultierte eine starke Reduktion der Entsorgungskosten.

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Mit der Kraft der Sonne (Sonderdruck Entsorga Magazin)
Solare Klärschlammtrocknung in Norddeutschland mit Chancen
Autor:
Martin Wittmaier, Jens Uwe Meyer, Björn Sawilla
Quelle:
Entsorga Magazin, Ausgabe 06/2006

Zusammenfassung
Die Entsorgung von kommunalem Klärschlamm wird wegen des Deponieverbots und den Einschränkungen bei der landwirtschaftlichen Verwertung zunehmend durch thermische Behandlung erfolgen. Vor diesem Hintergrund wird die vorgeschaltete Klärschlammtrocknung an Bedeutung gewinnen. Durch das Trocknungsverfahren werden die Menge an Klärschlamm deutlich reduziert, der Heizwert erhöht und damit Transport und Entsorgung insgesamt billiger.

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‘SolarMix’ - Innovation in Drying Technology (Australia 2005)
Autor:
Nathan S. and Clarke B.
Quelle:
1. CabWater Caboolture Shire Council; 2. Arkwood Organic Recycling Pty Ltd; 3. Mixwell Specialized Transport Pty Ltd

Zusammenfassung
Die erste "Wendewolf"-Anlage in Australien wurde in Burpengary, Caboolture nördlich von Brisbane im Juli 2003 in Betrieb genommen. Die Anlage besteht aus einer Halle mit 12 x 100 m und läuft im Durchsatzbetrieb, d.h. der Schlammdurchsatz erfolgt kontinuierlich ohne Lagerung. Im Sommer wird mehr getrocknet im Winter weniger. Der Schlamm wird nach einer Verweilzeit von rund drei Wochen automatisch mit einem Bandförderer seitlich ausgetragen. Die Anlage wurde 2004 detailliert hinsichtlich der Verdunstungsleistung und der Reduktion der Keimzahlen vermessen. Die Verdunstungsleistung liegt im Mittel bei 9 kg/m²d, was etwa dem dreifachen Wert dessen entspricht, was in Mitteleuropa erreicht wird. Die Verringerung der Keimzahlen ist je nach Aufenthaltsdauer so stark, dass der getrocknete Klärschlamm als Biosolid der Klasse A eingestuft wird.

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